Missionars-Stellung, macht man das noch oder kann das weg?

Was sich für mich wie irgendein althergebrachtes, biblisches Überbringungs-Ritual oder ein Gefechtsturm aus Kriegszeiten anhört ist für die meisten der Einstieg oder der Beginn in den eigentlichen Akt der Freude.

Ich gehe mal davon aus, dass man es Missionarsstellungs nennt – eine Erklärung braucht es für euch hoffentlich nicht – da damals die jungen Missionare aber nicht wussten wie man das mit dem Sex am besten anstellt und demnach haben sie sich in ihrer ganzen „Unerfahrung, einfach auf die Damen die es zu beglücken gab gelegt und, na ja, das hat ja dann meist gepasst – zumindest physikalisch betrachtet ist das erstmal ein guter Anfang.

Die Beute begutachten

Heute ist es meiner Erfahrung nach jedoch meist auch der Beginn der ganzen Romanze, also wenn wir das ganze Vorgeplänkel jetzt mal bei Seite lassen. Meistens ist es ja so, dass wir uns wie wilde Raubtiere auf die Frauen stürzen, da in uns noch dieser animalische Jagdinstinkt steckt. Dann liegen wir sabbernd auf Ihr und betrachten unser Beute und demonstrieren unsere Macht und unsere Stärke, wenn wir über Ihnen thronen. Das ist dann so ein bisschen wie „die Beute begutachten“.
Für uns beide ist die Position jedoch erstmal gar nicht so schlecht, denn von beiden Blickwinkeln aus kann man sich wirklich einen guten Überblick verschaffen, was man dort so vor oder besser gesagt unter sich hat. Und noch besser, man kann sogar noch wild rum knutschen. Dazu fällt mir kurz ein, muss man bei Prostituierten eigentlich wirklich mehr bezahlen, wenn man sie küssen will. Na ja wie auch immer. Also grundlegend ist dieser Einstieg mit ziemlich vielen Vorteilen zu genießen. Darüber hinaus können wir Jungs natürlich unsere ganze „Machtdemonstration“ und „Unterwerfungs-Nummer“ durchziehen, was uns ziemlich anmacht.

Darüber hinaus, sind alle Teile des weiblichen Körpers mit unseren Händen gut zu erreichen. Was sich zum einen für sämtlichen Fifty Shades of Grey shit super eignet und ich hoffe ihr wisst von was ich rede und was Mann mit seinen Händen alles machen kann. Und wenn ich davon spreche, dass man jede Stelle erreichen kann, dann meine ich auch jede Stelle. Also lasst nicht nur euer Becken arbeiten sondern packt auch mal an.

Was man(n) noch so machen kann

Interessanter wird die ganze Nummer natürlich wenn man die Frau des Begehrens in verschiedene Abwandlungen der Stellung bewegen kann. Vor allem wenn Ihr – also die Dame vor einem – sehr beweglich ist und ihr ihre Beine mal kurz auf eure Schultern legt. Ziemlich intensive Angelegenheit. Also immer ruhig mit den jungen Pferden. Oder wenn ihr sie mal als „Reiterin“ auf sitzen lassen wollt (ich finde meine Wortspiele heute selbst sehr amüsant) dann schlingt eure Hände um ihren Rücken, setzt euch auf eure Schienbeine und zieht sie dabei mit hoch. Zack sind wir von der Vertikalen in die Horizontale und das Gefühl für die Frauen steigert sich auch gradlinig!

Um auf die eigentliche Frage zurück zu kommen. Ich denke als ein Einstieg ist die Missionars-Stellung eine wirklich gute Sache – bis auf den Namen, sollte mal einer was neues erfinden. So lange man noch genug andere Sachen auf Lager hat, mit der man der Dame des Verlangens Spaß bereiten kann, ist das eine gute Gelegenheit um erstmal anzufangen. Am Ende ist wichtig, dass es euch beiden Spaß macht und ihr könnt auch gerne zum Schluss oder zwischendurch wieder dort hin zurück kommen, da wir Männer dort auch häufig am besten – Achtung Wortspiel – kommen!

Tut es ihr und euch nur nicht an – so wie ich bei meinem Ersten Mal(en) – ewig lange oben herum zu rutschen und zu warten das etwas spannendes passiert. Und langweilig, ist schon mal nichts das Spaß macht!

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